Besuch des Konzentrationslager Kamp Vught

Gedenkstätte für die über 1800 Kinder, die von Kamp Vught aus deportiert und in Vernichtungslager ermordet wurden.

Museumsmitarbeiter Robert erklärt die Kleidung, die die Häftlinge im Lager tragen mussten.

Gruppenbild mit der Geschichts-Projekt-Gruppe
Am 17.11.2011 besuchten die Teilnehmer der Geschichts-Projekt-Gruppe, zusammen mit der Sozialpädagogin Melanie Höpfer und dem Ausbilder Marcus Trappe, das Konzentrationslager Kamp Vught bei s’Hertogenbosch in den Niederlanden.
Während der zweistündigen deutschsprachigen Führung erhielten sie viele Informationen über die schrecklichen Taten während der Nazizeit. In Kamp Vught wurden in den Jahren 1943 und 1944 an die 31.000 Menschen gefangen gehalten. Unter furchtbarsten Bedingungen mussten sie dort Zwangsarbeit leisten, bekamen zu wenig zu essen und hatten nicht mehr als eine Hose, eine Jacke, eine Mütze und ein paar Holzschuhe.
Kommentar von Alina Steels:
"Ich fand schockierend, was genau mit den tausenden von Menschen in diesem Lager passiert ist. Man kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie sich die Leute dort genau gefühlt haben müssen unter solch schrecklichen Umständen."
Kommentar von Saskia Marquardt:
"Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie es damals im Lager ausgesehen hat. Vor allen Dingen, dass im Krematorium noch die Orginal-Öfen stehen."
Kommentar von Niklas Behr:
"Den Tag im Kamp Vught fand ich irgendwie eigenartig, weil man weiß wie viele Menschen dort starben. Das Innere der Baracke fand ich schrecklich, da es keinerlei Privatsphäre gab."
Kommentar von Sarah Möller:
"Es war interessant zu sehen, wie die Gefangenen damals gelebt haben. Man konnte sich ein wenig vorstellen, wie es den Menschen ergangen sein muss. Da es bei unserem Besuch nicht gerade warm war, konnte man sich gut in die Situation eines Gefangenen versetzen, wie kalt denen gewesen sein musste, mit der dünnen Kleidung."
Kommentar von Marcus Trappe:
"Es war ein wirklich sehr interessanter und ergreifender Rundgang im Kamp Vught. Im Gespräch mit den Museumsmitarbeitern stellte sich heraus, dass sehr wenig deutsche Gruppen zu Besuch kommen. Für mich unverständlich, da „Rechte Gewalt“ immer ein Thema ist, zurzeit wieder mal sehr aktuell. Im Kamp Vught kann man Geschichte nicht nur lernen sondern auch spüren. In weniger als 1,5 Stunden ist man von Geldern in Vught. Es lohnt sich."
